In der näheren Umgebung gibt es allerhand zu sehen und zu entdecken. Machen Sie sich ein paar erholsame Tage und entdecken Sie das schöne Oberfranken.
Markt Ebensfeld
Die urkundlich 1.200 Jahre alte Marktgemeinde Ebensfeld umfasst 23 Ortsteile. Man bezeichnet die Marktgemeinde auch oft als „Tor zum Gottesgarten am Obermain“. Mit ihren 5.800 Einwohner (inklusive der 23 Ortsteile) ist sie nicht nur wegen der idyllischen Lage ein perfekter Ort um sich abseits von Stress und Hektik zu erholen. Zur Erkundung des westlichen Oberfrankens bietet das „Tor zum Gottesgarten“ einen optimalen Ausgangspunkt für Touristen und Besucher. Angesiedelt im Landkreis Lichtenfels liegt die Marktgemeinde zwischen Bamberg, Coburg & Kulmbach. Sie erreichen sie verkehrsgünstig über die Autobahn A73 (Ausfahrt Ebensfeld) oder über die Deutsche Bahn (Haltestelle Ebensfeld, wir bieten einen kostenlosen Transfer zwischen Bahnhof und dem Engelhardt‘s Keller für unsere Pensionsgäste). Das nahegelegene Bad Staffelstein - mit der Obermain Therme und dem Kurpark werden gerne von den Gästen aufgrund der Nähe von nur 5 Autominuten besucht.
Veitskapelle
Auf dem Ansberg - ursprünglich eine Opfersätte aus keltischer Zeit - steht heute eine im barocken Stil errichtete Kapelle, die St.-Veit-Kapelle und so heißt der Berg bei der Bevölkerung auch Veitsberg. Ehemals war es der Sitz eines freien Adelsgeschlechtes das mit einem Gozwin de Ansperc 1087 erstmals erwähnt wurde. Bemerkenswert auf dem Hausberg von Ebensfeld ist die alte geschlossene Lindegruppe mit der die Kapelle umrahmt wird; sie gilt als die größte geschlossene Gruppe in Europa. Vom Ansberg hat man einen wunderbaren Blick ins Maintal, auf den Staffeberg sowie bei klarer Sicht bis zur Altenburg nach Bamberg.
Staffelsberg
Der "Gottesgarten" wird geprägt durch die imposante Felswand des Staffelberges, dem Wahrzeichen Fankens. Wegen seiner günstigen geographischen Lage war der Berg schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Die erste Befestigungsanlagen datieren aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Reste davon sind bei Ausgrabungen freigelegt worden. Seit der Christianisierung wird auf dem Berg die hl. Adelgundis verehrt, daher auch die Namensgebung für die vorhandene Kapelle. Auch Einsiedler waren schon 1658 in einer Klause im Inneren des Berges angesiedelt. Sagen gehören ebenfalls zu dieser Kultstätte wie die über den Schatz im Inneren des Berges, den Querkelen oder dem Fisch im Staffelberg. Als hochste Erhebung am Obermain reicht der Blick bis nach Bamberg oder zur Veste Coburg. Aufgrund seiner einmaligen Gegebenheiten wurde im Jahr 1999 dem Staffelberg das Europa Nostra-Verdienst-Diplom zugesprochen.
Kloster Banz
Kloster Banz - ehemalige Benediktiner Abtei (gegründet 1069) - ist seit 1979 Seminarstätte der Hans-Seidel Stiftung. Sie wurde weithin sichtbar auf dem Banzberg - einer markanten Hügelkette zur rechten Mainseite errichtet. Die Brüder Dientzenhofer und Balthasar Neumann haben an diesem großen Werk des Barock gebaut. Die Klosterkirche mit ihrem prunkvollem Innern wurde 1719 geweiht und stellt das Herzstück der ehemaligen Klosteranlage dar. Der Kaisersaal erinnert in seiner Pracht und den Motiven aus der Familiengeschichte der Stifterin, Gräfin Alberada von Banz. Darüber hinaus befindet sich heute in Kloster Banz ein Prähistorisches Museum mit Versteinerungen. Dieses stellt unter anderem einem zwei Meter langen Ichthyosauruskopf aus.
Basilika Vierzehnheiligen
Die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen ist eine von Balthasar Neumann (1743 - 72) erbaute Basilika und zählt zu den Hauptwerken des süddeutschen Spätbarocks mit Rokokodekoration. Sie ist den vierzehn Nothelfern geweiht und mit über 500.000 Besuchern jährlich nicht nur bei Wahlfahrern ein beliebtes Ausflugsziel. Insbesondere bei der Fassade hat sich Balthasar Neumann an der Klosterkirche Banz am gegenüberliegenden Banzberg orientiert. So schuf er eine der imposantetsten Barockfassaden und die markanten, auf Fernsicht getrimmten Glockentürme als Gegenstück auf der Hügelkette links des Mains. Im Jahr 1999 erhielt die Basilika eine neue Orgel welche nun über 68 Register verfügt. Der Basilikaorganist Georg Hagel spielt hier regelmäßig Konzerte und führt Orgelliebhabern und Technikbegeisterten diese "Königin der Instrumente" auch persönlich vor.
Bamberg
Das Stadtensemble Bamberg mit seiner Altstadt gehört als tausenjährige Kaiser- und Bischofsstadt zum Welterbe der UNESCO. Mit mehr als 2.000 Einzeldenkmälern stellt Bamberg ein städtebauliches Gesamtkunstwerk von weltweitem Rang dar. Die einmalige Stadtlandschaft aus den drei Siedlungszentren Berg-, Insel- und Gärtnerstadt entstanden, wurden daher 1993 wegen ihrer Modellhaftigkeit in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Als frühmittelalterlische Stadt mit dem Bistumsgründer Kaiser Heinrich II. sollte Bamberg als politisches und religöses Zentrum unter Kaiser Heinrich II. (1014 bis 1024) ein neues Rom werden. Eine zweite Blütezeit erlebte die Stadt an der Regnitz zur Barockzeit durch Umgestaltungen bamberger Fürstbischöfe.
Der Bamberger Dom mit seinem berühmten Bamberger Reiter, Schoss Geyerswörth, dem alten Rathaus inmitten der Regnitz, der Neuen Residenz gegenüber dem Dom oder der alte Hofhaltung und dem Michelsberg um nur einige zu nennen.
Aber Bamberg hat nicht nur historisches zu bieten. Seine zentrale Lage mit guter Anbindung durch ICE-Bahnhof, Autobahnanschluss, einem Hafen am Rhein-Donau-Kanal und tausenden Studenten machen Bamberg zu einer sehr lebendige Stadt. Eine Vielzahl von Brauereien bietet unterschiedlichen Geschmacksrichtungen fränkische Spezialitäten an. Viele urige Gaststätten und Bierkeller laden zum Verweilen ein.
Coburg
Die Stadt wird überragt von der schon weithin sichtbaren Veste, auch die "fränkische Krone" genannt. Die Anfänge der heutigen Anlage datieren in die Zeit des 13. Jahrhunderts. Mehr als 460m über dem Meeresspiegel thront die Veste 167m über der Stadt und zählt zu den flächenmäßig größten Burganlagen Deutschlands. Von ihren Bastionen kann man den Thüringer Wald, den Fränkischen Jura sowie die berühmten Barockbauten der Klosteranlage Banz und der Basilika Vierzehnheiligen erkennen.
Die Stadt selbst bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, hier soll als Beispiel die Stadtresidenz der Coburger Herzöge Schloss Ehrenburg genannt werden. Besonders hervorzuheben ist hier die Schlosskirche sowie der Riesensaal mit 28 mächtigen Atlantenfiguren. Auf dem Marktplatz erinnert ein Standbild des Coburger Prinzen Albert an seine Verbindung mit seiner Gemahlin Queen Victoria von Großbritannien. Rings um den Marktplatz ist auch eine Eigenheit zu bewundern, nähmlich die "Coburger Erker" eine architektonische Besonderheit aus dem 16. Jahrhundert.
Noch heute wird an einer Verbindung zur Vergangenheit festgehalten. Seit dem 17. Jahrhundert ist man der Meinung, dass eine ordentliche Coburger so lang sein soll wie der Marschallstab des Bratwurstmohren auf dem Rathaus. Mit 31cm wurde der "Rohling" festgestellt und auch heute noch ist es ein Genuss die auf Kieferzapfen gebratene Coburger zu genießen.
Thermalbad Obermain Therme
